Seit dem 20. Januar 2018 bin ich Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen. Dazu habe ich im Interview mit der WAZ Stellung genommen.

 

Grünes Engagement

Grünes Mitglied bin ich seit dem Sommer 2009. Hier kam ich auch zur GRÜNEN JUGEND. Nach kurzer Zeit wurde ich in den Berliner Landesvorstand gewählt, im Herbst 2011 schließlich als Beisitzer in den GRÜNE-JUGEND-Bundesvorstand, dem ich dann drei Jahre angehörte. Im Bundestagswahlkampf 2013 koordinierte ich als Politischer Bundesgeschäftsführer den Jugendwahlkampf und war Mitglied im Wahlkampfstab der Bundespartei. Im Herbst 2013, in einer Zeit des Umbruchs, wurde ich zum Bundessprecher gewählt und vertrat die GRÜNE JUGEND im Europawahlkampf 2014 auf Diskussionen und gegenüber der Presse.

Politische Erfahrung in Haupt- und Ehrenamt

Von 2010 bis 2012 arbeitete ich studienbegleitend für den Kreuzberger Wahlkreisabgeordneten Dirk Behrendt, seit 2016 Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, im Berliner Abgeordnetenhaus. Nach dem Abschluss meines Studiums im Herbst 2014 entschied ich mich, nicht erneut für den GRÜNE-JUGEND-Bundesvorstand zu kandidieren. Seit November 2014 lebe ich wieder in Duisburg. Von 2014 bis 2017 leitete ich das gemeinsame Europabüro von Sven Giegold und Terry Reintke in Düsseldorf. Darüber hinaus gehörte ich von 2014 bis 2016 dem Vorstand des Crossover-Insituts Solidarische Moderne an und bin seit März 2015 im bundesweiten Koordinationskreis von Grün.Links.Denken, dem grünlinken, strömungsübergreifenden Netzwerk. Seit April 2016 bin ich Vorstandssprecher des Grünen Kreisverbandes Duisburg (gewählt bis März 2018), seit Januar 2018 Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen.

Kandidatur zur Bundestagswahl 2017

Am 16. November wurde ich bei einer Enthaltung einstimmig als Direktkandidat für den Duisburger Norden (Wahlkreis Duisburg II) aufgestellt.

 

Ein politisches Portrait über mich ist im Juli 2014 im neuen deutschland erschienen. Über meine Ziele für die Bundestagswahl Bundestagswahl berichtete die WAZ im Mai 2016.

Kindheit und Jugend in Duisburg

Geboren wurde ich 1989. Bis zum Abitur lebte ich mit meiner Schwester und meinem alleinerziehenden Vater in Duisburg. Nicht „schon immer“, aber doch sehr früh begann ich, mich in der Schülervertretung zu engagieren und setze mich als Schülersprecher und Mitglied der Schulkonferenz über mehrere Jahre für die Belange der Schüler*innen gegen die gefühlte Übermacht der Lehrer*innen und Eltern ein – die kurz zuvor ins Amt gekommene schwarz-gelbe Landesregierung hatte die Drittelpartität in der Schulkonferenz zu Gunsten der Lehrerseite abgeschafft.

Meine zweite Leidenschaft war über viele Jahre das Tanzen. Angefangen mit den klassischen Standard- und Lateintänzen ging es dann nach kurzer Zeit zum sport- und akrobatikorientierten Rock’n’Roll. In dieser Disziplin war ich über zwei Jahre auch aktiver Turniertänzer und trainierte eine Jugendgruppe. Die Begeisterungsfähigkeit vor allem junger Menschen sollte mich auch für die kommenden Jahre prägen.

Politik als Beruf(ung?)

Nach dem Abitur 2009 zog ich für Zivildienst (Altenpflege) und Studium (Sozial- und Kulturanthropologie, Abschluss Bachelor of Arts 2014) nach Berlin. Die gesellschaftlichen Freiheiten, die kulturelle Vielfalt und die unzähligen Möglichkeiten, sich politisch zu engagieren, übten eine große Begeisterung auf mich aus. In dieser Situation entschied ich mich im Bundestagswahlkampf 2009 zum Eintritt in die grüne Partei.

Mitgliedschaften